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Das Ziel
Santiago de Compostela: Eine Legende berichtet uns, dass der heilige Jakobus unter König Herodes 44 n.Chr. ermordet worden sein soll. Seine Jünger sollen den ...
Die Motive ...
... der Pilgerinnen und Pilger sind sehr unterschiedlich. Manche gehen auf Entdeckungsreisen, um auf traditionellen Pilger- und Wanderrouten gepflastert mit Schönheiten der Natur und viele oft unbekannte Kostbarkeiten zu genießen und um Begegnung mit Mensch und Tier, Kultur und Brauchtum zu erleben
Eröffnungsfeier mit Pilgerwanderung am Jakobitag, dem 25.Juli 2010

Der Wettergott war gnädig als sich rund 250 Pilgerinnen und Pilger nach der Begrüßung von Bgm. Max Höfer und dem Pilgersegen durch Pfarrer Stephan Varga von St. Pankrazen zur 26 km langen Pilgerwanderung nach Bärnbach und zur offiziellen Eröffnung des Jakobsweges Weststeiermark auf den Weg nach Geistthal machten. Begleitet von Creativ Video und Karl Mayer von der Kleinen Zeitung wurden wir in Geistthal von Bürgermeister Dieter-Jörg Gölles und der Ortsmusikkapelle empfangen.

Auch das Team von „Steiermark heute“ filmte die zahlreiche Pilgerschar. Die Ortsmusikkapelle und Franz Weiss mit seiner Kutsche geleiteten Dechant Dr. Erich Linhardt und Pfarrer Mag. Gerald Krempl sowie Reinhold Waldhaus samt der Pilgerschar zur Jakobskirche. Nach dem bewegenden Festgottesdienst, umrahmt vom Geistthaler Kirchenchor wurde der Pilgerstein gesegnet und der Jakobsweg Weststeiermark durch Dechant Dr. Erich Linhardt eröffnet.

Neben Bezirkshauptmann Mag. Hannes Peißl, Landtagsabgeordneter Karl Petinger , Obmann Harald Kalcher vom Tourismusverband Lippizanerheimat wohnten auch Vertreter der Naturfreunde und des Alpenvereines sowie viele Gemeindevertreter der umliegenden Gemeinden dieser feierlichen Eröffnung bei. Mit einer berührenden Rede dankte Reinhold Waldhaus den Menschen für die Mitwirkung an diesem Projekt und überreichte Dechant Dr. Erich Linhardt, Bgm. Dieter-Jörg Gölles, Diakon Dr. Ralf A. Höfer, Bürgermeister Franz Reinisch von Maria Osterwitz, Hoiswirt Karl Gruber von Modriach, dem Landwirt Franz Pongritz aus Kohlschwarz sowie dem Pilgerehepaar Elfriede und Rudolf Kaltenböck aus Oberösterreich eigens angefertigte Pilgerstöcke.

Nach der Stärkung mit einer Pilgersuppe von der Unabhängigen Seniorengemeinschaft und der Pfarre Geistthal geleitete uns die Freiwillige Feuerwehr Geistthal den Römaskogel hinauf, wo die Pilgerschaft bei den Familien Scherr und Rainer auf der Sonnleiten den Durst löschen konnte.

Bei herrlichem Sonnenschein setzten die Pilgerinnen ihren Weg in Richtung Kohlschwarz fort, wo wir beim Bildstock Töltzl durch die Hausmusik Zügner –Lenz und Pfarrer Engelbert Buc erwartet wurden, der den Pilgerstein im Gemeindegebiet Kohlschwarz segnete. Mit den Worten „und jetzt geht’s essen“ wurde die Pilgerschar zur nächsten Labestation zur Familie Pongritz vulgo Schneiderbauer entlassen. Hier erwarteten uns köstliche Brote, himmlische Krapfen und Gebäck sowie Getränke. Innerhalb kürzester Zeit waren alle bestens versorgt und konnten sich von den Strapazen erholen und für die letzten 10 Kilometer Kraft tanken. Mit dem Gruß der Pilger „An guaten Weg“ verabschiedete uns die Familie Pongritz in Richtung Bärnbach.

Dort wurden wir im Stadtpark beim Mosesbrunnen von der Bergkapelle Oberdorf und Bürgermeister Max Kienzer sowie Vizebürgermeister Ewald Bramauer empfangen. Nach einer Ansprache durch Bgm. Max Kienzer wurden auch in Bärnbach an den Bürgermeister und Vizebürgermeister sowie der Bergkapelle Oberdorf Pilgerstöcke überreicht. Zum Abschluss geleitete uns die Bergkapelle bis zur Barbarakirche, wo es nach der Begrüßung von Pfarrer Lembacher und einer Agape seitens der Pfarrgemeinde den letzten Pilgerstempel für den Pilgerpass gab.

PilgerInnen aus Oberösterreich, Wien, Salzburg, Tirol waren bei dieser Pilgerwanderung dabei. Die weitest angereiste Pilgerin aus Tirol erhielt von Reinhold Waldhaus ein gläsernes Kreuz überreicht, bevor sich die Pilgerschaft bei einem Pilgermenü im Ratskeller und bei Familie Trost labte.

Wir vom Verein zur Förderung der steirischen Jakobswege sind stolz und glücklich, dass dieses Ereignis ohne Zwischenfälle durchgeführt werden konnte.Unser Dank gilt den Menschen entlang des Weges für die traumhafte Unterstützung sowie den PilgerInnen für ihr Dabeisein. Ein herzliches „Vergelts Gott“ gilt den Naturfreunden Bärnbach mit Inge Arnold ,Franz Monschein und dem Schlussmann Hansi Schwab sowie Edgar Förster mit seinem Begleitfahrzeug.

Unser Motto „Du kommst als Pilger und gehst als Freund“ war an diesem Tag sehr stark spürbar. Durch die vielen positiven Meldungen schon während der Pilgerwanderung haben uns die Pilgerinnen wissen lassen, wie wunderbar sie diesen Weg finden. Uns erfüllt es mit großer Freude, dass unsere bisher geleistete Arbeit so honoriert wird. Wir freuen uns auf Einträge in unser Gästebuch, gerne stellen wir auch eure Fotos ins Netz.

Auf ein Wiedersehen auf dem Jakobsweg Weststeiermark freut sich Reinhold Waldhaus und das gesamte Team.

Bis dahin

An guaten Weg

Fotos der Eröffnungsfeier mit Pilgerwanderung am Jakobitag, dem 25.Juli 2010

 

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