... der Pilgerinnen und Pilger sind sehr unterschiedlich. Manche gehen auf Entdeckungsreisen, um auf traditionellen Pilger- und Wanderrouten gepflastert mit Schönheiten der Natur und viele oft unbekannte Kostbarkeiten zu genießen und um Begegnung mit Mensch und Tier, Kultur und Brauchtum zu erleben.
Die Suche nach erlebter Spiritualität oder nach sich selbst beschäftigt Menschen immer mehr, viele werden vom Jakobsweg geradezu magisch angezogen und nehmen die Mühen des „Camino“, dem Jakobsweg, mit Freude auf sich.
Andere machen sich sehr bewusst auf den Weg und geben ihrer Sehnsucht nach Einfachheit, Entschleunigung, innerer Einkehr, spiritueller Vertiefung Zeit und Raum, gewinnen neue Erkenntnisse, erfahren andere Sichtweisen und Perspektiven.
Eines haben alle gemeinsam…
Aufbrechen
Unterwegssein
Ankommen
Auf dem Pilgerweg gehört mir jede Stunde des Tages. Der Tagesablauf ist geprägt vom Wandern und Rast und Inne halten, Begegnungen, Essen und Schlafen. Der ganze Tag liegt vor mir. Ich entscheide, wann ich aufbreche, wie die Intervalle aufeinander folgen. Ich entscheide, wie viele Stunden ich unterwegs bin und wie viele mir allein gehören. Meine Stärken und Grenzen nehme ich deutlicher wahr als im Alltag. Ich bin gefordert, achtsam mit mir um zugehen, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu entwickeln. Ich entscheide, wie und wo ich ankomme.





